Jonas Pohlmann

Hospitationsbericht von Jim Eggemann

Juni-Plenum 2026

Das Ziel dieser Hospitation war es, meine Kenntnisse über unser politisches System durch praktische Einblicke in den parlamentarischen Alltag auf Landesebene zu ergänzen. Aufgrund meines bestehenden Engagements in der kommunalen Jugendpolitik war es mir ein besonderes Anliegen, zu verstehen, wie die Schnittstellen zwischen regionalen Interessen, insbesondere aus dem Raum Osnabrück und der Landespolitik im Landtag ausgestaltet werden. Das Hospitationsprogramm bot die ideale Gelegenheit, die Arbeitsweise eines Landtagsabgeordneten aus nächster Nähe zu erleben und politische Verknüpfungen zwischen Kommunaler und Landespolitik zu erkennen.  

2. Vorstellung der Institution und des Abgeordneten

Der Niedersächsische Landtag in Hannover ist das Verfassungsorgan des Landes Niedersachsen. Hier werden Gesetze beschlossen, der Landeshaushalt verabschiedet und die Arbeit der Landesregierung kontrolliert. Während der Hospitation begleitete ich den Abgeordneten Jonas Pohlmann. Seine parlamentarische Arbeit erstreckt sich sowohl auf die Arbeit in den verschiedenen Sitzungen in Hannover als auch auf die Betreuung seines Wahlkreises. Dies bot mir eine vielseitige Perspektive auf die Dynamik zwischen landespolitischen Debatten und der konkreten Basisarbeit vor Ort.  

3. Ablauf und Tätigkeiten während der Hospitation

Während des Hospitationsprogramms war mein Alltag dynamisch an den Terminkalender des Abgeordneten angepasst. Ich hatte die Möglichkeit, an unterschiedlichen Tätigkeiten teilzunehmen.  Ich hatte ebenfalls die Möglichkeit, den Plenarsitzungen zuzuhören und anschließend Fragen zu stellen. Dadurch konnte ich meine Kenntnisse über Politik und das Parlament enorm erweitern. Zudem hatte ich die Möglichkeit, mit Besuchergruppen zu interagieren und an Diskussionen teilzunehmen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Menschen aus der Region ist. Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass ich an Terminen im Landtag teilnehmen durfte. Dazu zählten die Teilnahme an einem parlamentarischen Abend sowie Termine mit Unternehmen und ähnlichen Einrichtungen während der Plenarsitzung. Zudem gab es einen Termin zur Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr. In diesem Termin wurde unterstrichen, wie wichtig die Zusammenarbeit auf Landesebene ist, um den ÖPNV barrierefrei und inklusiv zu gestalten.   Außerdem gibt es während der Plenarsitzungen ein Hospitationsprogramm der CDU-Fraktion, welches dafür sorgt, dass man die parlamentarischen Abläufe besser versteht. Es beinhaltet die Bewertung von Reden, Gespräche mit Büromitarbeitern und Abgeordneten.  Zudem hatte ich die Gelegenheit, Einblicke in die Wahlkreisarbeit zu erhalten. Im Fokus stand dabei der Termin in der Fleischerei Beermann. Es ging dabei um die Zukunft regionaler Betriebe in Niedersachsen und darum, wie diese besser und zukunftsoffener gestaltet werden können. Im Rahmen einer Unternehmensführung wurden uns die Abläufe erläutert und die Förderung von regionalen Strukturen als zentrales Thema vorgestellt.

4. Fazit

Die Hospitation im Niedersächsischen Landtag hat mein Verständnis für die Komplexität politischer Entscheidungsprozesse erweitert. Besonders beeindruckt hat mich die Notwendigkeit, ständig zwischen Detailarbeit in Sitzungen und Gesprächen sowie der verständlichen Vermittlung von Politik an die Öffentlichkeit zu balancieren. Die gewonnenen Einblicke werden mir sowohl für mein weiteres politisches Interesse als auch für mein zukünftiges Engagement eine wertvolle Orientierung sein. Ich persönlich kann eine Hospitation bei der CDU Fraktion im Landtag nur weiterempfehlen.